teaser_4.jpg

Unsere Zuschauerkritik

Zu jeder Premiere einer Inszenierung auf der großen Bühne kann ein Zuschauer eine Kritik verfassen.
Sie muss bis Sonntag gegen 13.00 Uhr fertig sein und wird am folgenden Tag in der Thüringer Allgemeinen veröffentlicht.

Der Verfasser muss nicht Mitglied der Theatergesellschaft sein.
Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.
Sie finden eine Auswahl von Kritiken zu vergangenen Aufführungen in unserem Archiv.

Andrea Chénier - Vive la république

von Dr. Hans Blasius, 02. Juni 2015


Den Opernhäusern in Deutschland haben, so kürzlich der Kritiker J. Brachmann in der FAZ, seit 1990 etwa drei Millionen Menschen den Rücken gekehrt. Glaubt man dem Ausnahmepianisten A. Schiff (NZZ v. 27.12.2014), dann liegt das auch am sog. Regietheater, bei dem sich der Spielleiter auf der Bühne ungehemmt austobe. Für das Erfurter Theater scheint dieser Befund jedenfalls dann nicht zu gelten, wenn es mit Aufführung wie dem „Andrea Chénier“ aufwartet, der am Samstag Premiere hatte. Der Plot, wie es heute auf Neudeutsch heißt, ist schnell erzählt: Am Vorabend der französischen Revolution begegnen sich der geschichtlich verbürgte französische Dichter André Chénier (strahlend: M. Heller) und die junge Adelige Maddalena (berückend: M. Valenzuela). Aus der Begegnung wird Liebe, die vor dem Hintergrund der Schreckensherrschaft der Jakobiner nach einigen Wirren und Intrigen auf dem Schafott endet. Im Spiel ist noch ein Nebenbuhler proletarischer Herkunft (stark: K. Karagedik als Gérard), der später großen Edelmut beweist. Für die Qualität des Textbuches steht L. Illica, aus dessen Feder etliche Libretti für Werke von G. Puccini stammen, u.a. für Tosca und La Bohème. Der Komponist, U. Giordano, wurde mit seinem „Chénier“ weltberühmt, und das nicht ohne Grund. Seine Musik, jener von Puccini verwandt, bietet eine wunderschöne Mixtur aus dynamisch-zündenden und lyrisch-betörenden Elementen. Das Orchester unter dem Dirigat von M. Benzi und der Chor unter der Leitung von A. Ketelhut werden allen Ansprüchen der hinreißenden Melodik gerecht, weil sie ebenso präzise wie zupackend spielen und singen. Nicht weniger Lob und Anerkennung verdienen nicht nur die drei vorstehend namentlich erwähnten Solisten, vielmehr das gesamte Ensemble, das sein gesangliches Potential eindrucksvoll entfaltet.

Anders als vorzeiten erwarten Zuschauer und Zuhörer heute von einer gelungenen Vorstellung neben einer tadellosen musikalischen Darbietung obendrein besondere Leistungen von Inszenierung und Ausstattung. Dieser Anforderung entspricht das vom Regisseur geleitete Produktionskollektiv in jeder Hinsicht. G. Montavon verzichtet auf Exzentrik und Experimente, wozu derzeit eher Mut gehört (s.o.), und führt die Sänger gekonnt durch die Handlung, indem er die einzelnen Rollencharaktere sowie die Aktionen des Chors und der Statisterie treffsicher herausarbeitet. Das dekorative, facettenreiche Bühnenbild (E. Sanchi) und die farbenprächtigen, historisch inspirierten Kostüme (R. Thiel) ergänzen sich in idealer Weise und harmonieren mit der üppigen Musik sowie dem turbulenten Geschehen auf den Brettern. Insgesamt wird eine in sich schlüssige, überzeugende und deshalb zu Recht mit viel Applaus aufgenommene Aufführung präsentiert, die nicht zuletzt wegen ihrer Seriosität und Solidität als im besten Sinne bürgerlich-republikanisch bezeichnet werden kann. Wenn das Theater Erfurt auf diesem Weg und Niveau fortschreitet und dabei das deutschsprachige Repertoire nicht vernachlässigt – man darf in dem Zusammenhang schon heute auf den „Freischütz“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“ gespannt sein, dann wird das Haus im Brühl entgegen dem allgemeinen Trend auch künftig keinen Exodus des Publikums zu beklagen haben.

Faust (Magarethe)

Von Günther Richter, 13. April 2015

Die Erfurter Inszenierung von Charles Gounods Oper „Margarethe“ macht zum einen deutlich, dass dieses „lyrische Drama“ zu Recht zu den erfolgreichsten Werken der Musikgeschichte gehört, und zum anderen ein beredter Ausdruck dafür ist, wie sinnvoll neue Zugänge zu traditionellen Stoffen sein können. Der große Gewinn der Aufführung liegt in ihrer Einheit von Musik und halbszenisch gebotenem Handlungsgeschehen. Durch dieses „Zusammenspiel“ offenbart sich auf völlig neue Weise, dass Gounods Oper einen der gelungensten Versuche darstellt, den Faust-Stoff in andere Kunstgattungen und Medien zu übertragen.
Benjamin Prins vermeidet es, dass sich die Musik in ihren eindrucksvollsten Stücken verselbstständigt. Er findet zu den Klängen die entsprechenden Bilder und fügt diese in ein durchdachtes, stimmiges Ganzes ein. Die den Zusammenhang betonende Inszenierungsidee zeigt sich auch in den bemerkenswerten, von Chor und Tänzern/Akrobaten getragenen Szenen, in denen sich die Gesamtaussage von Text und Musik in all ihrer Ambivalenz entfaltet: der Mensch als Akteur, als Beobachter, als sexuell Getriebener und als Liebe Suchender, aber auch als ein in der Masse aufgehendes, verführbares Geschöpf.
Im Rahmen des von innerer Spannung bestimmten Charakters des fünfaktigen Spiels geht es auf der Bühne zuweilen sehr lebhaft, geradezu ausgelassen zu. Dazu zählen die vom Chor meisterhaft gestalteten Auftritte wie der Volkschor, die Walzerszene, das dramatische Kirchengeschehen sowie das intensiv dargebotene Schlussterzett zwischen Mephisto, Faust und Margarethe.
In der Beziehung zwischen Faust und dem durchweg dominierenden Mephistopheles wird der Marionettencharakter Fausts auch in der Kleidung sichtbar. Nur für einen Moment in der erwachenden Liebe zur Margarethe ist er ein selbstbestimmtes Wesen. Die in Gounods Version in den Mittelpunkt gerückte Gretchen-Tragödie findet in der Inszenierung eine herausragende, tief berührende Umsetzung.
Auch das Bühnenbild trägt zur Überschaubarkeit der Vorgänge bei: Hier wurden interessante Lösungengefunden, die nicht allein für sich stehen, sondern im Laufe der Aufführung mit all ihrer Symbolik als Bausteine eines „Gesamtkunstwerkes“ zur Geltung kommen.
Insgesamt überzeugen die Gestaltung der bis in den Orchestergraben erweitertenBühne (Hank Irwin Kittel) ebenso wie die Darbietung des im doppelten Sinne hohen Bühnenorchesters (Leitung: Jari Hämäläinen) und des Chores, der einfühlsam und schwungvoll gleichermaßen sowohl die heitere und sorglose Stimmung des Volksfestes als auch die „Errettung“ einfängt.
Aus der beeindruckenden Leistung des gesamten Solistenensembles ragen vor allem Ilia Papandreou als Marguerite, Vazgen Ghazaryan als Mephistopheles, Kartal Karagedik als Valentin und Dorothea Spilger als Siebel heraus. Deren darstellerische und gesangliche Qualität trägt ganz wesentlich dazu bei, dass die Premiere zu den herausragenden Ereignissen in dieser Spielzeit am Theater Erfurt zählen dürfte.
Image

Glanzvoller Rigoletto

Eine Zuschauerkritik zu "Sigurd" von Dr. Wolfgang Beese, 16. März 2015

Seit 2003 gibt es in der Oper Erfurt die Reihe "Ausgrabungen", in der (fast) vergessene Stücke zur Aufführung gebracht werden. Dazu gehört Mut. Zugegeben, einige davon wären besser begraben geblieben. Für die französische Oper "Sigurd" von Ernest Reyer gilt diese Feststellung ganz ausdrücklich nicht. 1884 in Brüssel uraufgeführt und nach einer Premiere in London, taucht die Oper in den Spielplänen bedeutender französischer Opernhäuser auf. In den letzten 50 Jahren allerdings nur noch sporadisch.

Am letzten Freitag gab es nun in Erfurt die deutsche Uraufführung. Sie wurde vom Publikum völlig zu recht gefeiert und bejubelt. Was war zu sehen? Ein Nibelungenstück ohne Drachen und Schatz, mit der Anmutung einer erzählten Geschichte, die für mich deutlich näher an Fritz Langs Nibelungenfilm ist, als an den einschlägigen Werken Richard Wagners. Eine faszinierende Bühne mit Bildern, die im 1945 zerstörten Worms beginnen und mit dem Hermannsdenkmal enden, wenn Sigurd und Brunehild zu Odin erhoben werden. Drei Stunden lang eine inspirierende Spielfläche für die Fantasiewelt der kriegstraumatisierten Hilda. Sie betrachtet die hochdramatischen Vorgänge und ist zugleich ein Teil davon.

In diesem Teil der Welt kann man kaum sozialisiert werden, ohne in der einen oder anderen Weise mit der Nibelungensage in Berührung zu kommen und eigene Bilder und Vorstellungen zu generieren. Nicht nur unter diesem Aspekt hat das Stück vor der Pause vermeidbare Längen. Nach der Pause ist es an Dramatik und großartiger Musik kaum zu überbieten.

Montavon gelingt es in ganz ausgezeichneter Weise, diesen Perspektivwechsel in eine inszenatorische Idee umzusetzen, die absolut stimmig ist. Und er hat die richtigen Partner dazu: einen genialen Maurizio Balò für das Bühnenbild, eine Frauke Langer für die imponierenden Kostüme, eine Joana Mallwitz, die das Orchester fordernd und sensibel dirigiert und einen Andreas Ketelhut, der Opernchor und Philharmonischen Chor so vorbereitet hat, dass wir eine große Chor-Oper erleben können. Die bislang genannten Akteure schufen den Rahmen und die Basis für die Solistinnen und Solisten des Abends. Sie waren allesamt einfach großartig, sowohl in klanglicher als auch in darstellerischer Hinsicht. Chapeau!

Hilda träumt - Tief gegraben und einen Schatz gehoben

Eine Zuschauerkritik zu "Sigurd" von Dr. Wolfgang Beese, 1. Februar 2015

Seit 2003 gibt es in der Oper Erfurt die Reihe "Ausgrabungen", in der (fast) vergessene Stücke zur Aufführung gebracht werden. Dazu gehört Mut. Zugegeben, einige davon wären besser begraben geblieben. Für die französische Oper "Sigurd" von Ernest Reyer gilt diese Feststellung ganz ausdrücklich nicht. 1884 in Brüssel uraufgeführt und nach einer Premiere in London, taucht die Oper in den Spielplänen bedeutender französischer Opernhäuser auf. In den letzten 50 Jahren allerdings nur noch sporadisch.

Am letzten Freitag gab es nun in Erfurt die deutsche Uraufführung. Sie wurde vom Publikum völlig zu recht gefeiert und bejubelt. Was war zu sehen? Ein Nibelungenstück ohne Drachen und Schatz, mit der Anmutung einer erzählten Geschichte, die für mich deutlich näher an Fritz Langs Nibelungenfilm ist, als an den einschlägigen Werken Richard Wagners. Eine faszinierende Bühne mit Bildern, die im 1945 zerstörten Worms beginnen und mit dem Hermannsdenkmal enden, wenn Sigurd und Brunehild zu Odin erhoben werden. Drei Stunden lang eine inspirierende Spielfläche für die Fantasiewelt der kriegstraumatisierten Hilda. Sie betrachtet die hochdramatischen Vorgänge und ist zugleich ein Teil davon.

In diesem Teil der Welt kann man kaum sozialisiert werden, ohne in der einen oder anderen Weise mit der Nibelungensage in Berührung zu kommen und eigene Bilder und Vorstellungen zu generieren. Nicht nur unter diesem Aspekt hat das Stück vor der Pause vermeidbare Längen. Nach der Pause ist es an Dramatik und großartiger Musik kaum zu überbieten.

Montavon gelingt es in ganz ausgezeichneter Weise, diesen Perspektivwechsel in eine inszenatorische Idee umzusetzen, die absolut stimmig ist. Und er hat die richtigen Partner dazu: einen genialen Maurizio Balò für das Bühnenbild, eine Frauke Langer für die imponierenden Kostüme, eine Joana Mallwitz, die das Orchester fordernd und sensibel dirigiert und einen Andreas Ketelhut, der Opernchor und Philharmonischen Chor so vorbereitet hat, dass wir eine große Chor-Oper erleben können. Die bislang genannten Akteure schufen den Rahmen und die Basis für die Solistinnen und Solisten des Abends. Sie waren allesamt einfach großartig, sowohl in klanglicher als auch in darstellerischer Hinsicht. Chapeau!

Madama Butterfly – ein großer Abend der Damen

Von Dr. Wolfgang Beese, 28. September 2014 

Meine Mit-Männer am Erfurter Theater mögen es mir nachsehen, sie haben alles Notwendige zu diesem berauschenden und bejubelten Premierenabend beigetragen. Allen voran Matthew Ferraro, der das Stück stilsicher, überzeugend auch im Detail (z. B. lakonischer Schluss) und in der eigenen Ausstattung inszenierte.

Und er hat wohl schnell erkannt, was und wen er in diesem Ensemble vorfindet. In einem Interview findet sich sein Satz: "Ilia ist ein Geschenk." Das Erfurter Publikum weiß das seit acht Jahren. Doch am Samstag sang und spielte sie ihr Meisterstück. Jeder stimmlichen Nuance, jeder darstellerische Herausforderung war Frau Papandreou nicht nur gewachsen sondern hatte noch Luft und Kraft, sie zu gestalten. Den ganzen Abend lang nahm man ihr die Anmut, die Kraft, die Traurigkeit, die Resignation nicht nur ab, sondern war einbezogen und mitfühlend.

Nicht viel weniger kräftezehrend und anspruchsvoll ist die Rolle der Suzuki. Katja Bildt spielte und sang ebenfalls meisterlich. Sie agierte zwar aus der "zweiten Reihe", war aber unglaublich präsent.

Ja, und dann Puccinis Musik. Sieht man von den wenigen pseudojapanischen Einsprengseln ab, ist diese Musik einfach überwältigend. Einerseits so filigran, dass man völlig bewegungslos sitzt. Und dann wieder so ausdrucksstark, dass man aus dem Theatersessel "gezogen" wird. Das Philharmonische Orchester hat gespielt, als sei der Teufel hinter ihm her. Doch es war wohl der Engel davor. Alle waren auf das erste Dirigat von Frau Joana Mallwitz als GMD gespannt: Musiker, Ensemble und Publikum. Am Premierenabend waren (fast) alle euphorisiert. Was für ein Auftakt. So viel Souveränität und Gestaltungswille.

Der Jubel war überwältigend. Buh-Rufe gab es nicht, aber einige wenige Besucher, die ihr Entsetzen über die Inszenierung zum Ausdruck brachten. Das hat mich am Abend schon sprachlos gemacht und ist jetzt beim Schreiben nicht anders.

Madama Butterfly als erste Oper in der Spielzeit zu bringen, die "Geliebter Feind" heißt, ist einfach genial. Eine psychologisierende Erklärung braucht es da nicht. Das macht neugierig auf die nächsten Inszenierungen mit diesem Ensemble (Frauen und Männer!). Für heute gilt: Wer jetzt nicht hingeht, geht nimmermehr.
Image

„…doch am schlimmsten ist der Mensch" Zur Premiere von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Kurt Weill

Von Dr. Wolfgang Beese, 22. Februar 2009

Nein, das ist nicht das Stück zur Finanzkrise. Das war weder Brechts Schauspiel von 1927 noch die drei Jahre später in der Zusammenarbeit mit Weill entstandene Oper. Kein Geld zu haben ist der Makel und wird zum Verbrechen, auch in Zeiten wirtschaftlicher Prosperität oder gerade dort. Als diese Spielzeit in der Planung war, wurde bei Lehman Brothers und Hypo Real Estate noch unbekümmert gezockt, die Banker waren die neuen Helden und ihre Boni galten als legitimes Zubrot.

Es ist ein Stück über menschliche Abgründe und abgründige Menschen. Der Stoff also, aus dem gutes Theater gemacht wird. Glaubhaft durchaus die Botschaft: Was ist schon die Wirkung eines Hurrikans im Vergleich zur Ambivalenz menschlichen Tuns?

Die Inszenierung von Philipp Himmelmann, in Erfurt durch Patrick Bialdyga szenisch umgesetzt, entgeht konsequent der Versuchung diese Oper als "Stück zur Zeit" vorzustellen. Sie bleibt richtigerweise zeitlos und verzichtet, anders als zuletzt die Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin, auf überflüssige Metaphorik. Beide vertrauen völlig zu recht auf die Wirkungsmächtigkeit des Brecht'schen Texts und der Musik Kurt Weills.

Auch Bühnenbild, Kostüme und Licht verzichten wohltuend auf billige Effekte und verschärfen dadurch die Dramaturgie dieser inzwischen klassischen Oper. Wieder einmal ist es die Leistung des Ensembles insgesamt, die es dem Publikum ermöglicht, die ganz und gar nicht leichte Kost aufzunehmen. Der Chor ist hier ausdrücklich zu erwähnen.

Karan Armstrong als Witwe Begbick agiert zwischen Fatty und Dreieinigkeitsmoses in jeder Szene glaubhaft. Marisca Mulder singt und spielt die Jenny Hill souverän. Die Männerstimmen im "Holzfäller-Quartett" sind durchweg hervorragend besetzt und spielen ihren jeweiligen Part überzeugend. Und dennoch ist es wohl der Abend von Erik Fenton als Jim Mahoney. Chapeau!

Allerdings kann die Besprechung des eindrucksvollen Theaterabends nicht enden ohne die Musiker des Philharmonischen Orchesters zu nennen. Was da einstudiert wurde kann sich hören lassen, ohne jegliche Einschränkung. Das war Spielfreude pur von Anfang an bis hin zum fulminanten Schluss. Für mich war es der "große" Abend des "kleinen" Orchesters. Ewald Donhoffer hat die Musiker mitgerissen und das Publikum auch.

Search